Erklärungen und alles über unseren Verein

LIVE ROLLENSPIEL [L.A.R.P.]
Auf den folgenden Seiten findest du ein Live Rollenspiel das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Diese Seiten beschäftigen sich mit einem SPIEL, welches sich an reife, erwachsene und geistig gesunde Menschen richtet. Oder glaubst du vielleicht an 1000 jährige Vampire? Es ist die Live Umsetzung von einem Tisch Rollenspiel namens Vampire the Masquerade von White Wolf jedoch mit einem eigenen Regelwerk das an das von White Wolf angelehnt ist. Die Jeweiligen Personen und Geschichten sind frei Erfunden und jede Ähnlichkeit mit der Realität ist reiner Zufall. Ein Rollenspiel ist also in erster Linie ein SPIEL. Es ähnelt einem Brettspiel, wie z.B. den Siedlern von Catan. Es gibt Regeln und Mitspieler, mit denen man spielt. Es ähnelt dem spielerischen Rollenwechsel von Kindern. Man nimmt aus Spaß für die Dauer des Spiels eine andere Identität an und tut "so als ob". Es ähnelt dem Improvisationstheater bei dem gespielte Szenen entstehen, ohne gelernten Text, allein aus der Logik der Situation.
Wir wünschen Euch noch viel Spaß 
Der Vorstand
 
COPYRIGHT [©]
Vampire The Masquerade ist ein eingetragenes Markenzeichen von White Wolf Gaming Studios. Das Urheberrecht oder Markenzeichen auf dieser Seite soll keine Anfechtung dieses Urheberrechts oder der Markenzeichen darstellen. Einige der hier auf dieser Seite verwendeten grafischen Stilmittel wie Bilder, Hintergrundgrafiken, animierte Grafiken, Musikstücke etc. stammen aus dem Internet. Das Urheberrecht, soweit vorhanden, liegt bei anderen Leuten, aber sicherlich nicht bei uns. Jeweilige Verwendung oder Bezug auf diese Stilmittel wie Bilder, Hintergrundgrafiken, animierte Grafiken, Musikstücke etc. auf dieser Seite soll keine Anfechtung dieses Urheberrechts oder der Markenzeichen darstellen. Sollte es aber trotzdem Probleme geben so wird dies von uns sofort Korrigiert und von der Seite genommen. Die Fotos auf dieser Seite sind ein Copyright des Kulturvereins Donau-Chronik/Blood-Feast, © 2001, und dürfen nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung verwendet werden.
"Vampire - Die Maskerade" and "World of Darkness" are registered trademarks of White Wolf Publishing, Inc. Used without permission. Use of the name of any product without mention of trademark status should not beconstituted as a challenge to such status.
© 1999 by White Wolf Publishing, Inc. All rights reserved. White Wolf, World of Darkness, Vampire the Masquerade, Vampire the Dark Ages, Mage the Ascension and Aberrant are registered trademarks of White Wolf Publishing, Inc. Gothic Punk, Dark Medieval, Werewolf the Apocalypse, Werewolf the Wild West, Wraith the Oblivion, Changeling the Dreaming, Kindred of the East, Mage the Sorcerers Crusade, Dark Fantastic, Hunter the Reckoning, Year of the Reckoning, Trinity and Trinity Universe are Trademarks of White Wolf Publishing, Inc.
Deutsche Version copyright bei Feder und Schwert. (Deutscher Lizensnehmer)
 
LINKS
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SICHERHEITSBESTIMMUNGEN
Jeder Teilnehmer an unserem LIVE-ROLLENSPIEL muss diese Bestimmungen gelesen haben und sich mit deren Einhaltung durch eine Unterschrift einverstanden erklären.

  1. 
Die Spieler haben generell alles zu unterlassen, was zu einer akuten oder potentiellen Gefahr für andere Mitspieler führen könnte.
  2. 
Jeder Spieler nimmt auf eigene Gefahr und Haftung an einem Spiel teil und ist im Einzelfall selbst für die Konsequenzen seines Handelns verantwortlich.
  3. Alle Kämpfe werden direkt ausgetragen. Kopf- u. Halstreffer sind verboten! Als Kopftreffer gelten alle Treffer über der Schulterlinie. An gefährlichen Orten wie z.B. auf steilen Treppen oder am Rande eines Abgrundes ist das Austragen von Kämpfen grundsätzlich verboten! Jegliche Art von waffenlosem Kampf (insbesondere Kampfsportarten) ist ebenso verboten wie das Mitführen echter Waffen. (Auch nicht zu "Dekorationszwecken".)
  4. Um die Sicherheit der Liveteilnehmer zu gewährleisten, haben alle Waffen folgenden Mindestanforderungen zu entsprechen:
    
a) 
Nahkampfwaffen müssen überall derart gepolstert sein, daß direkte Treffer auf Körper oder Gliedmaßen keinerlei Verletzungen verursachen können. 

    b.) 
Waffen, die einer besonderen Handhabung bedürfen, wie Schußwaffen, Schleudern etc. dürfen nur von geübten Spielern gewählt werden. 

    c.) 
Schilde u. Rüstungen dürfen an exponierten Stellen keine scharfen Kanten od. harten Spitzen haben.
    
d.) 
Alle Pistolen und Revolver müssen für Nicht-Spielteilnehmer eindeutig als harmlos zu identifizieren sein. (z.B. Plastik Spielzeug Pistolen) Von der Verwendung von Farbkugelpistolen und Soft - Air Waffen raten wir ab. Werden diese aber trotzdem verwendet so sind die Magazine vor der Spielleitung zu leeren um Verletzungen vorzubeugen. Für verursachte Verletzungen haftet der Träger der Waffe.
  5. Hat der Spielleiter begründete Zweifel daran, ob eine Waffe den Sicherheitsanforderungen entspricht, wird sie an demjenigen, der sie einsetzen möchte, getestet. Die endgültige Klassifizierung und Zulassung einer Waffe bzw. Rüstung bleibt der Spielleitung überlassen; diese kann auch Waffen, die den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen, jederzeit aus dem Verkehr ziehen. Bemerkt ein Spieler im Laufe des Spieles selbst, daß durch Beschädigungen an seiner Waffe diese nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entspricht, so darf er diese Waffe nicht mehr einsetzen! Für Folgen, die aus einer Nichtbeachtung dieser Bestimmung entstehen, ist der betreffende Spieler selbst voll verantwortlich!
  6. Besondere Vorsicht ist auch im Umgang mit offenem Feuer und Licht (Fackeln, Lagerfeuer), mit verschiedenen Chemikalien sowie mit pyrotechnischen Effekten (Magier etc.) geboten. Diese müssen von der Spielleitung genehmigt werden, die deren Verwendung jederzeit untersagen kann, wenn Bedenken bezüglich der Sicherheit bestehen. Feuergefährliche Kostümbestandteile (leicht entflammbare Kunstfasern) sind zu vermeiden. Feuerwerkseffekte dürfen keinesfalls an besonders gefährdeten Orten wie Scheunen oder in trockenem Wald verwendet werden!
  7. Zur Sicherheit gehört im weiteren Sinne auch der Umstand, daß "Gifte" und "Tränke", auch in größeren Mengen genossen, absolut unschädlich sein müssen. Spruchkomponenten, die geworfen werden, Waffengifte etc. müssen so beschaffen sein, daß sie die Kleidung des Getroffenen nicht beschädigen können, keine Flecken hinterlassen und leicht entfernt werden können. (Geeignet sind z.B. Reiskörner, Konfetti, Kreidestaub; ungeeignet wäre Ruß, Farbe etc.)
  8. Spielunterbrechungen aus Sicherheitsgründen werden entweder von einem Mitglied der Spielleitung mittels Trillerpfeife oder bei Gefahr im Verzug von jedem anderen Spielteilnehmer mit dem Ruf "TIMEOUT" angekündigt und müssen unbedingt beachtet werden. Es gilt auch unangekündigt immer dann automatisch, wenn ein Spielteilnehmer reell verletzt wurde. Kämpfe etc. sind sofort einzustellen. Die Spielteilnehmer verharren entweder auf ihren Plätzen oder nehmen ihre Positionen am Ende einer längeren Spielunterbrechung wieder ein. Time - Out wird durch den Befehl "(TIME-)IN!" aufgehoben. Dieser Befehl wird grundsätzlich immer von demjenigen gegeben, der das Time - Out ausgerufen hat.
  9. Anweisungen der Spielleitung müssen unbedingt ebenso beachtet werden wie die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen (z.B. Forstgesetz) und Verbote (z.B. Herumklettern in einsturzgefährdeten Bereichen auf Ruinen). Wenn von der Spielleitung für ein Spiel über diese allgemeinen Sicherheitsbestimmungen hinausgehende oder davon abweichende Anordnungen getroffen werden, so haben diese Vorrang gegenüber den hier aufgelisteten Bestimmungen.
  10. Verstöße gegen die für ein Spiel geltenden Sicherheitsbestimmungen können in schwerwiegenden Fällen zum Ausschluß der betreffenden Person führen! Die oben angeführten Sicherheitsbestimmungen wurden in ähnlicher Form 1994 von der "Arbeitsgemeinschaft Live-Rollenspiel" ausgearbeitet, beruhen aber auf bereits früher erarbeiteten Konventionen und sind bis heute uneingeschränkt gültig. Mit gewissen Erweiterungen und Ergänzungen werdensie im Prinzip von den meisten LARP - Spielleitern anerkannt!

 
VEREINS STATUTEN
§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1) Der Verein führt den Namen Kulturverein "Donau - Chronik/Blood - Feast"
(2) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich.
(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2 Zweck
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt Liverollenspiel, Musikveranstaltungen, Theateraufführungen und Vernesagen abzuhalten.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
(2) Als ideelle Mittel dienen
a) Herausgabe einer Zeitung (Vereinsblatt)
b) Gesellige Zusammenkünfte
c) Diskussionsabende
d) Vorträge und Versammlungen
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
b) Erträgnisse aus Veranstaltungen
c) Spenden
d) Sammlungen
e) Vereinseigene Unternehmungen

§ 4 Arten der Mitgliedschaft
(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die älter als 18 Jahre, unbescholten sowie juristische Personen werden. 

(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
(4) Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den / die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

(2) Der Austritt kann nur mit letzten des Monats erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8 Vereinsorgane
Organe des Vereines sind 
die Generalversammlung (§§ 9 und 10),
der Vorstand (§§ 11 bis 13), 
die Rechnungsprüfer (§ 14)
und das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9 Die Generalversammlung
(1) Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten (§ 7 Abs. 1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 10 Aufgabenkreis der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des 
Rechnungsabschlusses;
b) Beschlussfassung über den Voranschlag;
c) Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der 
Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und
Rechnungsprüfern mit dem Verein;
d) Entlastung des Vorstandes;
e) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und
für außerordentliche Mitglieder;
f) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
g) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 11 Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, d. umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

(4) Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied. 

(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

§ 12 Aufgabenkreis des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
a) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
b) Vorbereitung der Generalversammlung;
c) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;
d) Verwaltung des Vereinsvermögens;
e) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;
f) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(1) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Obmannes und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit außerdem der Genehmigung der Generalversammlung.

(2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, d. Verein nach außen zu vertreten bzw. f. ihn zu zeichnen, können ausschließl. von den in Abs. 1 genannten Funktionären erteilt werden.

(3) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(4) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

(5) D. Schriftführer hat den Obmann bei d. Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

(7) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und
des Kassiers ihre Stellvertreter.

§ 14 Die Rechnungsprüfer
(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 3, 8, 9 und 10 sowie des § 13 Abs. 1 letzter Satz sinngemäß.

§ 15 Das Schiedsgericht
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16 Auflösung des Vereines
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.

(3) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.