Römerzeit

100 v. Chr.    
Der mächtige keltische Stamm der Boier wanderte im Raum von Wien ein. Memnon, dessen Alter nicht dokumentiert werden kann, findet in der Tochter des Keltischen Königs der Boier, Thyra, seine große Liebe.

60 v. Chr.
Nach der Niederlage gegen die Daker, einen sie waren ein thrakisches Volk aus Südosteuropa, verließ jedoch ein Großteil der Boier den böhmischen und österreichischen Raum. Die halbentvölkerten Gebiete, die sogenannten „deserta Boiorum“, südlich der Donau fielen an das keltische Königreich Noricum. Memnon missachtete die Gesetze Kains und gab seiner großen Liebe, Thyra, den Kuss. Gemeinsam bauten sie die wehrhafte keltische Stadtburg auf dem Leopoldsberg aus. Sie beherrschte mit ihrem Wall und Grabenanlagen die darunter liegenden Dörfer. Auf dem Boden des heutigen III. Bezirks entwickelte sich eine Siedlung.

46 v.Chr.
Julius Cäsar führt den Julianischen Kalender ein.

15 v. Chr.
In den Bemühungen, das Vordringen der Germanen an Rhein und Donau aufzuhalten, beschlossen die Römer, die von den Kelten besiedelten Länder, die wie Pufferzonen zwischen germanischem und römischem Gebiet lagen, zu besetzen. Der stufenweise Prozess führte um das Jahr 15 v. Chr. zur Eroberung des Königreiches Noricum durch den Ventrue Günstling Tiberius, den Adoptivsohn und späteren Nachfolger des Kaisers Augustus. Als die Römer in den Wiener Raum einmarschierten wurde die keltische Stadtburg am Leopoldsberg geschliffen.  Memnon, erzürnt über die Römer, wanderte mit seiner Geliebten Thyra und den überlebenden Kelten und Boier in die Siedlung am rechten Wienflussufer.

Historische Quellen über keltische Körperkunst reichen zurück bis zur Zeit des 1. Jahrhunderts v. Chr. Tiberius schrieb in seinen Aufzeichnungen über den Keltischen Krieg:

"Alle Kelten, ohne Ausnahme, bemalen sich mit Waid, einem blauen Farbstoff, tünchen ihre Haare mit Kalk und schreien aus voller Kehle wenn sie fast nackt angreifen! Das sind die mutigsten Krieger die ich je gesehen habe"

6 n. Chr.
Wegen der geheimen Informationen Memnons an die Tzimisce, über die Stärke und Strategie der Römer, unternahm Tiberius den vergeblichen Versuch die Markomanen zu Unterwerfen und die Nordgrenze des Reiches über die Donau auszudehnen.

8 n. Chr.
Auf drängen der römischen Ventrue schloss Tiberius mit dem mächtigen Markomanen König  Marbod aus dem Hause Ramius, der ein Reich von der Donau bis zur Elbe beherrschte, einen Freundschaftsvertrag.

15 n. Chr.
Das Kastell Carnuntum wird als Militärlager angelegt.

33 n. Chr.
Das Turiner Grabtuch (Heiliger Gegenstand)
Das Turiner Grabtuch ist ein 4,36 Meter langes und 1,10 Meter breites Leinentuch, das ein Ganzkörper-Bildnis der Vorder- und Rückseite eines Menschen zeigt. Es wird von vielen Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus von Nazaret nach der Kreuzigung begraben wurde. Die Authentizität ist seit der dokumentierten Ersterwähnung des Tuches umstritten. Eine Radiokohlenstoffdatierung aus dem Jahr 1988 deutet auf einen mittelalterlichen Ursprung hin, was aber widerlegt werden kann.

Viele Gläubige verehren das Tuch als Reliquie, da es sich nach ihrer Ansicht um das echte Leichentuch Christi handele. Die Abbildungen auf dem Tuch entsprächen dem Körper Jesu Christi. Zahlreiche Kritiker vertreten dagegen die Meinung, dass das Tuch mittelalterlichen Ursprungs sei. Beispielsweise sei es das Werk eines Fälschers, der sowohl über ein hohes naturkundliches Wissen als auch über ausreichende künstlerische Fähigkeiten verfügt habe.
In der historischen Literatur gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze zur Entstehungsgeschichte des Tuches, die von wissenschaftlich sehr unterschiedlicher Qualität sind. So gibt es beispielsweise die Hypothese, der Tuch-Abdruck stamme von dem nach einer Folterung auf dem Scheiterhaufen verbrannten 23. Großmeister der Tempelritter, Jacques von Molay.
Angesichts der vielen offenen Fragen um die Herkunft und Entstehung des Grabtuches wird es von der katholischen Kirche nicht als Reliquie, sondern als Ikone eingestuft.

Zum Glück ist es für Kainiten nicht ganz so schwer etwas nach zu vollziehen, überhaupt wenn man es vielleicht miterlebt hat. Mit einem erstmals im 6. Jahrhundert aus Edessa, in der heutigen Osttürkei, durch eine Organisation namens schwarze Rose erwähnten Tuchbildnis mit einem Gesichtsabdruck Christi (das sogenannte Abgar-Bild) identisch, welches laut schwarzer Rose nicht von Menschenhand geschaffen worden sei. Das Turiner Grabtuch sei damals so gefaltet worden, dass nur der Gesichtsabdruck zu sehen war. Im Jahr 944 war eine Byzantinische Armee ausgesandt worden, um dieses Tuchbildnis von Edessa nach Konstantinopel zu bringen. Als während des 4. Kreuzzuges 1204 die Kreuzritter Konstantinopel plünderten, verschwand das Abgar-Bild. Erst 150 Jahre später taucht es in Lirey bei Troyes in Frankreich wieder auf. Wo es währenddessen war, ist nicht klar, vermutlich hat es einer der Templer an sich genommen, bis es schließlich nach Meinung einiger Historiker in die Hände von Geoffroy de Charny, einem Verwandten von Geoffroy de Charnay, fiel. Geoffroy de Charnay (auch: Geoffroy de Charney; * um 1251; † 18. März 1314) war ein Mitglied des Templerordens und wurde 1314 zusammen mit Jacques de Molay hingerichtet. Dannach verschwand das Tuch wieder und wurde als das Turiner Grabtuch wieder bekannt. 2006 wurde das Grabtuch geschändet und das Gesicht heraus geschnitten. Ehemalige kainitische Tempelritter konnten die Täter fassen und übergaben es dem ehemaligen Tempelritter und Kanzler der Domäne Wien, Michele d´Hullivier, Ahn des Clans Nosferatu und Magister Ordo veri Sanguini, zur Obhut. Die Aura des Grabtuches ist Golden.

Vor 50 n. Chr.
Durch eine Neugliederung der Provinzen im österreichischen Raum wird das Wiener Becken von Noricum abgetrennt und Pannonien zugeschlagen.

Um 50 n. Chr.
Auf Geheiß Roms überredete der Ventrue Tribun Vlavius Antonius mit einigem Nachdruck den König der Quaden, Vannius, sein Volk als erstes Klientelvolk in Pannonien anzusiedeln.

70 n.Chr.
Im Raum von Wien wurde neben der schon bestehenden keltischen Siedlung ein mit Erdwällen geschütztes Reiterlager angelegt, die Garnison der Legio XIII Gemina. Vlavius Antonius übernimmt diese Legion als Tribun von Vindobona.

Der Stab des Josef von Arimathäa
Der Legende nach gibt es eine Waffe die im Stande ist, nur bei Berührung, einen Kainiten in den Torpor zu schicken. Es wird gesagt dass der, der diese Waffe führt unbesiegbar ist. Einst in einem fernen Land vor fast 2000 Jahren entstanden, verschwand sie kurze Zeit darauf auch wieder. Der Träger dieser Waffe war als friedfertiger Mann bekannt der die Waffe nie erhob. In einem römischen Lager ca. 80 n.Ch. verstarb dieser Mann und die Waffe wurde mit ihm begraben. Diese Waffe konnte brennen ohne zu verbrennen und der Träger wurde Immun gegen Feuer.
Geschichten rankten sich um Kainiten die diese Waffe ausgruben, und eine Ausgeburt der Hölle die diese Waffe zerstörte. Aber das sind nur unbestätigte Geschichten.
 
90 – 114 n.Chr. 
Es folgt eine relativ friedliche Zeit  und ca. 90 n.Chr. wird der Limes weiter Ausgebaut. Aufgrund dieser Arbeiten wird Vindobona ca. 100 n.Chr. ein befestigtes römisches Kastell. Um 105 n.Chr. erfolgt die Teilung Pannoniens in eine westliche und östliche Hälfte. Carnuntum  wird Hauptstadt des westlichen Pannonia superior, welches das heutige südliche Niederösterreich mit dem Wiener Becken, das Burgenland und die Oststeiermark umfasst. Kaiser Trajan zieht aus Anlass des Thraker Krieges (ein erbitterter Krieg der Ventrue, Lasombra, Malkavian gegen die Tzimisce) 105 n.Chr. die Legio XIII Gemina aus Vindobona ab und schickt sie in das heutige Rumänien. Sie wird durch die Legio XIV Gemina ersetzt. Vlavius Antonius bleibt Tribun von Vindobona.


Kaiser Trajan schreibt 105 n. Chr. in einem Brief an Vlavius Antonius Tribun von Vindobona:
„Heute hat sich wahrlich wundersames abgespielt. Mitten in der Schlacht, es war schon dunkel, kamen aus dem Nichts, ein Mann und ein Weib in wahrlich noch nie gesehener Gewandung. Ich zögerte kurz, da der Mann wahrlich nicht wie ein Thrakischer Krieger aussah, sondern schwarzhaarig und eher klein und gedrungen. Er war bewaffnet und schien förmlich der Raserei verfallen zu sein, denn er schleuderte meine Legionäre wie Strohpupen von sich und seinem Weibe weg. Schließlich fragte ich ihn nach seinem Namen, doch nicht er, da er unserer Sprache nicht mächtig war oder Taub, sondern sein Weib antwortete: „wir sind die Rossolinis, und da du unseren Namen kennst musst du sterben!“ Dieser unmenschlich wirkende sehr bleiche Mann stürmte auf mich zu und schleuderte mich weg als ob ich eine Feder währe. Bevor ich mich versah stand er über mir und setzte an mich zu erschlagen. Mein letztes Wort galt meiner Familie und dem Gott Mars. Doch dann, waren sie weg, genau so plötzlich wie sie gekommen sind. Halte mich nicht für verrückt, doch dies kann kein Mensch gewesen sein.“

Die Legion war die Standarteinheit des Heeres, sie bestand aus 6000 Mann Fußvolk, die in Kohorten zu je 600 Mann geteilt waren. Eine Kohorte umfasste drei Manipel a 200 Mann, eine Manipel bestand aus zwei Zenturien zu je 100 Mann. Dazu kamen noch 120 – 300 Berittene, die meist als Kundschafter eingesetzt wurden.

110 n.Chr. wurde im Reich der Daker (Thrakisches Volk im heutigen Rumänien) unter den Vampiren ein Gerücht bekannt. Die dort ansässige Tzimisce der Familie Ramius soll im besitz einer Krone gewesen sein die sie unwiderstehlich machen sollte. Eine Silberkrone mit vier eingesetzten Steinen aus Lapislazuli. Dieses Geschmeide wurde unter dem Namen „die Krone von Sarmizegetusa“ bekannt! Sarmizegetusa war damals die Hauptstadt des Daker Reiches und Sitz der Familie Ramius.

114 n.Chr.
Die Legio X Gemina Pia Fidelis  zog in Vindobona ein, an ihrer Spitze stand Tribun Maximus Decimus Meridius (Clan Lasombra), er war ein gefürchteter aber gerechter Tribun (General) aus der heutigen Provinz Aragon in Spanien.

Ca. 167 - 180 n.Chr.
Vindobona wird von Quaden unter der Führung der Tzimisce in jahrelangen Scharmützeln zerstört! Kaiser Marcus Aurelius gelingt es erst 180 n.Chr. in einer Schlacht im heutigen Marchfeld die Tzimisce über die Donau zu drängen. Tribun Maximus Decimus Meridius (Clan Lasombra) der Tribun Vlavius Antonius (Clan Ventrue) ablösen sollte wurde bei dieser Schlacht getötet. Für das Haus Ramius  und den Tzimisce war die Schlacht eine empfindliche Niederlage. Der Voivode Ramius erlag den schweren Verletzungen, die er bei der Schlacht erlitt, er übertrug seiner Tochter sein Amt. Sie schwor Antonius Rache für den Tod ihres Vaters. Als Geschenk für die ca. 20 000 Einwohner zählende Stadt hinterließen die Tzimisce eine Pestepidemie. Die Bevölkerung und die Legion wurde drastisch dezimiert und das weitere zurückdrängen der Quaden wurde gestoppt.

180 n.Chr.
Tiberius , Stiefsohn Kaiser Augustus, (Günstling der Ventrue und inzwischen zum Vampir geworden) überredete den Senat in Rom Marcus Aurelius den Kuss zu schenken. Trotz Demokratischer Abstimmung waren die Abgeordneten des Clans Lasombra dermaßen erbost und fühlten sich hintergangen das sie ein Attentat auf Marcus Aurelius planten. Ein Wettlauf nach Vindobona begann, den die Ventrue gewannen. Im Legatenpalast (ca. höhe Tuchlauben) begann am Abend des 17. März 180 ein wüstes Handgemenge zwischen Ventrue und Lasombra. Die Ventrue schafften es schließlich Marcus Aurelius den Kuss zu geben. Auf beiden Seiten waren endgültig Tote zu beklagen. Der Seher des Kaisers, Trubolix der Gallier (Clan Malkavian), hatte eine geniale Idee um diesen Zwischenfall der Kainiten zu vertuschen. Es wurde wie vorgesehen der Tod von Marcus Aurelius vorgetäuscht und setzte das Gerücht in die Welt das Thyra die Keltin (Clan Nosferatu) den verstorbenen Kaiser vergiftet hat. Noch in der selben Nacht wurde Thyra gefasst und zum Tode durch verbrennen verurteilt. Sie wurde kurz vor Sonnenaufgang im Augebiet auf einem Hügel (heute korneuburger Au) mit Ketten an einen  Baum gefesselt. Kurz bevor die Sonne aufging zündete man den Scheiterhaufen an und die Sonne machte den Rest. Mit dieser Methode vermied man das die Schaulustigen hinter das Geheimnis der wahren Existenz des Verurteilten kamen. Als Memnon, in der nächsten Nacht, vom Tod seiner Geliebten erfuhr ging er zu den Römern und schwor ihnen ewige Rache. Und er versprach ihnen das jeder der das Blut von Thyra an seinen Händen kleben hat den endgültigen Tod finden wird. Memnon verließ mit all seinem Hass, Wut, und Schmerz, Vindobona in Richtung Osten, sein Ziel waren die Karpaten.

313 n.Chr.
Das Christentum wird von Kaiser Konstantin erlaubt und findet im Wiener Becken Einzug. Die Bevölkerung bestehend aus Römern, Kelten, Slawen, Germanen  und Illyrern wird langsam aber stetig Christianisiert.

364 – 375 n.Chr
Der große Quadenkrieg Tobt (Germanischer Stamm unter Einfluss der Tzimisce). Carnuntum wird endgültig zerstört. Der Weg über die Donau ist gesichert. Doch genau zu diesem Zeitpunkt  machen sich die Feinde der Tzimisce, die Hunnen (geleitet von der Gefürchteten Tochter Nosferatus Baba Yaga), auf den Weg in den Westen. Sie drängen die Quaden, und damit die Tzimisce, zurück und übernehmen die Schreckensherrschaft im Wiener Raum.
Memnon kommt, nach  Jahrhunderten, wieder nach Vindobona aber nicht wie angenommen mit den Tzimisce sondern mit den Hunnen die von Baba Yaga kontrolliert werden. Sein Zorn auf die Römer bzw. auf den Clan Ventrue ist inzwischen dermaßen angewachsen das er es schaffte die Schergen Baba Yagas zu täuschen und seine wahre Identität nicht preis zu geben. Aufgrund seiner Kenntnisse der Gegend um Vindobona ist es den Hunnen ein leichtes die von den Römern erbittert verteidigte Stadt einzunehmen. Memnon, in seiner Wildheit, schritt zum Legatenpalast und tötete die erstarrten Römer. Von Marcus Aurelius hieß es, dass er in Tausende Stücke zerfetzt wurde und Memnon soll sein Herz verspeist haben. Doch auf Trubolix (Clan Malcavian) sollte eine ganz besondere Strafe warten. Memnon riss ihn die Zunge aus der Kehle und warf sie den Hunden zu Fraß vor, dann packte er ihn und ging mit ihm auf das Dach des Palastes. Wo einst die Banner der Römer hingen Pfählte Memnon Trubolix mit der Fahnenstange und übergoss ihn mit dem Öl aus den römischen Öllampen. Bevor die Sonne aufging steckte Memnon Trubolix in Brand und mit ihm verbrannte der Legatenpalast und die Überreste der römischen Ventrue und Lasombra. Alle römischen Ventrue fanden in dieser Nacht den endgültigen Tod, bis auf Tribun Vlavius Antonius. Er konnte sich, schwer verletzt von der Schlacht, über die Bernsteinstraße nach Aquae (Baden), und später nach Rom absetzen.

Die Hunnen
Die Hunnen veränderten ihr Aussehen, das von Natur aus nichteuropäisch und fremdländisch war, indem sie die weichen Schädelknochen ihrer Kinder deformierten und sie in die sogenannte „Turmschädelform“ pressten. Auch die Nasen der Kinder wurden plattgedrückt, damit sie besser unter die hunnischen Helme passten. Angeblich wurden Säuglingen sogar die Wangen zerschnitten, um den Bartwuchs zu unterdrücken. Dieses Aussehen brachte den Hunnen den Ruf einer dämonischen Herkunft ein, von Dämonen und Hexen in den Sümpfen Russlands gezeugt. Ob ihrer unbekannten Herkunft schien es auch möglich, dass sie direkt den Tiefen der Hölle entstiegen waren, um über die Völker herzufallen. Somit wendeten sie offenbar unbewusst neben militärischer auch psychologische Kriegführung an. Die Hunnen kämpften in kleinen, beweglichen Einheiten von 500 – 1000 Mann und fielen unter schrecklichem Kriegsgeheul über die geordneten Truppen ihrer Gegner her, so dass die Schlachtreihen auseinander fielen und der Vernichtung preisgegeben waren.

Frühmittelalter

7. Jahrhundert n. Chr.
Die Heilige Lanze (Heiliger Gegenstand)

Die Heilige Lanze ist das älteste Stück der Reichskleinodien der römisch-deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sie enthält angeblich ein Stück des Nagels vom Kreuz Christi. Nach der Legende gehörte die Lanze Mauritius, dem Anführer der Thebaischen Legion oder nach anderen Quellen dem römischen Hauptmann Longinus, der mit ihr den Tod Jesu überprüfte, so dass sie auch mit dessen Blut getränkt sein soll.
Zeitweise war sie das bedeutendste Stück der Insignien, später trat an ihre Stelle die Reichskrone. Die Lanzenspitze wurde in einem Hohlraum im Inneren des Querbalkens des Reichskreuzes aufbewahrt. Ein Herrscher, der diese Lanze besaß, galt als unbesiegbar. Sie war das sichtbare Zeichen dafür, dass seine Macht von Gott ausging, dass er der Stellvertreter Christi war.
Für mindestens drei weitere Lanzen bzw. deren Spitzen wurde der Anspruch erhoben, die „echte“ Heilige Lanze aus der Zeit Christi zu sein. Ihre Überreste sind jedoch heute nicht mehr auffindbar. Schon Kaiser Otto III. schätzte die Lanze so sehr, dass er im Jahre 1000 eine Kopie an den polnischen Herzog Boleslaw I. von Polen weitergab, als er diesen zum "socius et amicus" des Heiligen Römischen Reiches ernannte.
Die Kopie der Lanze wurde zusammen mit den anderen Reichskleinodien während der Napoleonischen Feldzüge von Nürnberg nach Wien gebracht, um sie vor dem Zugriff Napoléon Bonapartes zu schützen.
Hitler ließ die Lanze knapp vor dem Zweiten Weltkrieg wieder nach Nürnberg bringen. Sie wurde 1945 von Soldaten der Alliierten in einem Stollen gefunden und zurück nach Wien gebracht. Heute wird die Kopie, die für Echt empfunden wird, in der Schatzkammer der Wiener Hofburg unter der Inventarnummer XIII, 19 ausgestellt. Die Original Lanze wurde von der schwarzen Rose am Freitag, 20. Mai 2005, in der Domäne Biberach dem Kanzler Michel d´Hullivier übergeben. Geschäfte oder Bedingungen sind nicht bekannt.

568 – 660 n.Chr.
Die Awaren, ein von den Tzimisce dominiertes Reitervolk, besetzten das heutige Kärnten, Steiermark das nördliche Burgenland und Niederösterreich mit dem Wiener Becken bis zum Anfang des 7. Jahrhunderts. Aber nach der Belagerung von Konstantinopel 626 büßten die Awaren ihre Vormachtstellung ein. In dieser Schwächeperiode gründete der Kappadozianer Samo ein Slawenreich, es umfasste Böhmen, Mähren und Teile des heutigen Österreich mit dem Wiener Becken. Er wurde nach einem Aufstand gegen die Tzimisce von den Slawen zum König erhoben. Samo wehrte 631- 632 n.Chr. die von den Toreador dominierten Franken bei Wogastisburg, heutige Tschechei, ab. Er baute mit Unterstützung seines Clans im vollkommen zerstörten Carnuntum eine mit Irrgängen verschachtelte Bibliothek in die Erde. Sein Child, Theofil Baserab, wurde zum Wächter der Sagenumwobenen „Labyrinth-Bibliothek von Carnuntum“ Bei einer Reise nach Wenja, Wien, fand Samo, durch ein gut organisiertes Attentat der Tzimisce, sein endgültiges Ende. Gerüchte behaupten Samo sei nur verschwunden, es gibt keinen Beweis über seine Vernichtung.
 
Um 660 n.Chr.

Memnon zeugte nach Jahrhunderten der Rache zwei Kinder, und ihre Namen waren Igor und Vladimir. (Das Bruderpaar stammte aus dem heutigen Rumänien aus einer kleinen Ortschaft Namens Czimishlya in der nähe des schwarzen Meeres) Igor und Vladimir kamen mit den Awaren nach Wenja (Wien) und zeichneten sich als die besten Kundschafter ihrer Volksgruppe aus. Damals Grund genug für Memnon ihnen den Kuss zu schenken. Doch einer der beiden unterschiedlichen Brüder Vladimir, der als der schöne Krieger bekannt war, hasste seinen Erzeuger für die monsterhaft hässliche Erscheinung die er von Memnon erbte. Ganz anders Igor, er lernte schnell so auszusehen wie er wollte. Er hatte Freude daran seine neu gewonnene Macht auszuüben und sah die Unsterblichkeit als Geschenk an. Bei dem kläglichen Versuch Memnon zu töten wurde Vladimir von seinem Erzeuger schwer verletzt. Wütend verbannte Memnon Vladimir aus Wenja (Wien). Vladimir flüchtete im ungewissen was ihn erwarten würde, in die dichten Wälder der Donauau.  (Vladimir Goschenko ist bis zum heutigen Tage verschwunden.) Igor legte seinen Namen und Titel, Igor Dimitri Ivanowitsch, Graf von Goschenko, Freiherr von Czimishlya, ab und wurde einfach zu Igor. Zu dieser Zeit waren gerade mal 5 Vampire in der Stadt ansässig!
 
Der Tzimisce Anatol und der Malkavian Frederic
Baron Anatol (Clan Tzimisce) 666 bis 1240, sein richtiger Name lautet „Anatol Miroslav Baron von Grizanestein“. Er gilt als Erbauer der Erdburg (heute Burg Kreuzenstein) am Schliefberg im 8./9. Jahrhundert. Frederic Malheur, 667 bis ca. 1239, Clan Malcavian. Frederic war der gute Geist von Baron Anatol, doch beherrschten Zwistigkeiten ihre Gemeinsamkeit. Anatol war im Besitz einer mächtigen Bibliothek doch Frederic nannte sie nur „meine Bibliothek“. Trotz immer wieder auftretender Dispute verstanden sich die zwei sehr gut. Doch kam es vor das Frederic des nächtens immer wieder die (Kor) Neuburg unsicher machte. Frederic Malheur ist aber wesentlich daran beteiligt gewesen das die (Kor) Neuburg 1136 erstmals in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Kleinmariazell erwähnt wurde. Korneuburg ist ursprünglich aus einer Ufersiedlung entstanden und war jahrhundertlang mit Klosterneuburg unter dem Namen Nivenburg verbunden. Er ist also der erste Kainit der Stadt Korneuburg gewesen. Doch 1239 ist Frederic plötzlich verschwunden. Die Aufzeichnungen über diesen großen Kainiten enden in Ungewissheit.

7. Juni 666 Notiz von Igor Dimitri Iwanowitsch, Clan Nosferatu
Memnon war gestern sehr mürrisch, er behauptete zynisch es sei ein Festtag. Er meinte alle Vampire sind Idioten die sich Kainiten nennen, und sie wissen nicht dass es etwas viel älteres gibt, etwas jenseits ihrer Vorstellungskraft. Heute wird ein Kind geboren werden wie es die Phönizier in ihren Kultstätten immer erzählt haben. Er wird kommen aus Latakia oder Kanaan gesandt durch Mächte die schon lange in Vergessenheit geraten sind. Er sagte weiter: „und die Ironie an dem ganzen wird sein das er einer von uns sein wird!“ Ich weiß nicht was ich davon halten soll, was sind wir denn dann wenn wir keine Kainiten sind?

742 bis 794 n.Chr.
Tassilo III. (Ventrue Orientiert), geboren um 742, gestorben am 11. 12. 794 Kloster Lorsch (D), 748-88 Herzog der Bayern. Gewann durch Kolonisation und Missionierung das Norital (Eisacktal bis Klausen) und den Vintschgau, eroberte 772 für die christianisierten Karantanen (heute Kärnten) von den Awaren (Tzimisce) zurück, gründete 769 das Kloster Innichen und 777 das Kloster Kremsmünster  (vielleicht auch Mattsee). Er war ab 757 Vasall (Lehnsmann) des Franken-Königs Pippin III (Clan Toreador)., verweigerte 763 den Heerdienst, wurde beschuldigt, mit den Awaren (Tzimisce) zu paktieren, und wurde deshalb 788 zum Tod verurteilt. Tassilo III. flüchtete mit seiner Familie nach Wien wo er unter Hausarrest stand. Karl der Große begnadigte Tassilo und seine Familie 789 zu lebenslanger Klosterhaft, Bayern wurde dem Frankenreich (Toreador) einverleibt. Das Kloster Kremsmünster bewahrt eine perfekte Kopie des Tassilokelches auf.

Der Tassilokelch
Der original Tassilokelch ist der älteste erhaltene und bedeutendste Abendmahlskelch des frühen Mittelalters im bayerisch - österreichischen Raum, bestehend aus vergoldetem Kupfer, Silber und Niello, bedeckt mit figuralen und ornamentalen Motiven, die den Tassilokelch als Werk (vermutlich 777) eines möglicherweise im Salzburger Raum ansässigen Künstlers ausweisen, an der Kuppa 5 Silbermedaillons, die Christus und die 4 Evangelisten darstellen, am Fuß 4 weitere Medaillons. Der Tassilokelch steht unter strengster Bewachung durch die Leopoldsgesellschaft und befindet sich wahrscheinlich im Wiener Stephansdom. Ihm werden Wunder betreffend aufspüren von Vampiren nachgesagt, doch konnte dies, aus verständlichen Gründen, noch nie von einem Vampir bestätigt werden.

9. Jahrhundert n. Chr.
Im 9. Jahrhundert n. Chr. empfängt Ramirez angeblich den Kuss. Über „Ramirez“ ist nur wenig bekannt, derzeit nennt er sich Francisco Ramirez Garibaldi, nach einem Kaufmann aus Amalfi, der Geld für das Pilgerspital in Jerusalem gespendet hat, namens Francisco R. Garibaldi, nur das das „R“ bei diesem Kaufmann für Raul steht. Ein falscher Name also, oder Absicht? Man weiß sehr wenig über Ramirez, so wenig, dass man sogar Jahrhunderte lang seinen Namen falsch in die Chroniken schrieb, und da ist die Stadtchronik der Vampire Wiens nicht ausgenommen, nämlich: Iben Bin Ben Al Rashid. Es geschah aus Unwissenheit der verschiedenen Chronisten und ihre fehlende Erfahrung mit dem Schreiben arabischer Namen. Richtig müsste der Name lauten: Sabah iben Bursuq ar Rashid (Sabah, Sohn des Bursuq der Wohlgeleitete)! Doch wie alle Namen, die „Ramirez“ trägt, kann auch er frei erfunden sein und so müssen wir uns damit begnügen, nicht alles zu wissen. Er, oder zumindest seine Namen, sind die Protagonisten unserer Hauptgeschichte, die Geschichte eines Mannes, von dem nur er selbst weiß, wer er ist, von wo er kommt und wohin er gehen wird. Das einzige, was man genau weiß, ist das Ramirez ein Toreador ist und so stammt folgender Satz über sich selbst, auch aus seiner Feder:

„Einst wurde er von einer Rose erwählt um die Schönheit und das Leben zu verstehen. Doch dann hat er erkannt, dass die schönste Rose und sei sie noch so prächtig im Dunkel der Nacht schwarz ist. Nur das tödliche Licht der Sonne lässt sie wachsen, im fahlen Licht des Mondes ist sie zum einsamen Tode verurteilt. Ab diesem Zeitpunkt fühlte er sein letztes Gefühl, er fühlte, dass er nichts anderes war als eine tote, im Mondschein stehende, schwarze Rose. Tot und fahl, Gefühllos und Starr, und egal wie man sich dreht und wendet gibt das Licht des Mondes immer dieselbe Antwort, Du bist eine schwarze Rose!“

Ramirez, Sabah iben Bursuq ar Rashid, Gilbert Gifford, Iben Bin Ben Al Rashid oder welchen Namen er gerade auch trägt, hat das Handeln im Blute und hat sich so ein Imperium, gestützt auf das Verkaufen von Antiquitäten und magischen Gegenständen, aufgebaut, das ihm in Luxus leben lässt. Und so ist er bis zum heutigen Tage unabhängig, auch wenn er sich in Wien zur Ruhe gesetzt hat. Ramirez strebt kein Amt an und darf auch per Vertrag mit der Domäne Wien die nächsten 100 Jahre, gerechnet ab dem Jahr 2004, kein Amt annehmen. Was ihm sehr entgegen kommt.

830 bis 894 n.Chr.
Swatopluk I. (auch: Zwentibold, er stand den Tzimisce gegenüber unter Eid), geboren um 830, † 894, um 870 Fürst der Mährer (liegt heute in der Tschechei). Eroberte Teile der Karolingischen Mark (Weinviertel, Teile des Wiener Beckens [er kam nicht über die Donau] und Ungarns). 874 wurde ihm von König Ludwig dem Deutschen (Vasall der Ventrue) im Vertrag von Forchheim trotz des Widerstands Arnulfs von Kärnten die Unabhängigkeit zugestanden um die Stadt Wien vor den Tzimisce zu schützen. König Ludwig tat dies um eine alte Schuld bei den Nosferatu abzugelten.

Der Ständige Machtwechsel, bedingt durch Kriege und Völkerwanderung, verhinderte eine Volkszählung in Wien. Das Deutsche Wort „Volk“ bedeutet im Germanischen „Kriegshaufen“ der einem Herrn folgt! Wien war noch keine richtige Stadt, klein und Unbedeutend immer am Rande eines großen Reiches gelegen, trotzte sie aber den Wirren dieser Zeit. Die Vampire zählten gerade mal 10 Personen die aber eindeutig von den Nosferatu dominiert waren.

Die Bruderschaft der schwarzen Rose
Wir haben hier eine Geschichte ausgegraben die nach neuesten kainitischen Erkenntnissen frei erfunden wurde sie entbehrt jeglicher Realität. Gefundene Fragmente sind nach der C14 Methode (Radiokohlenstoffdatierung) untersucht worden und stammen ca. aus dem 15. Jahrhundert. Nichts desto trotz ist die, aus den Fragmenten gedichtete Entstehungsgeschichte, eine raffinierte Fälschung.

Die Bruderschaft der schwarzen Rose wurde im 9. Jahrhundert n.Chr. als Geheimbund, von Emanuel Evangelista Cortez, in Wien gegründet und verfolgte das Ziel Vampiren die Kampfkunst näher zu bringen. Emanuel, der dem Clan Toreador angehörte, wollte, ungeachtet der Clans und unter strengster Geheimhaltung, würdigen Vampiren die Kunst des Kämpfens und der Diplomatie näher bringen. Im 13. Jahrhundert als sich die Vampire in die Sekten Sabbat und Camarilla aufteilten zog es Emanuel auf die Seite des Sabbats da seine Geheimorganisation in den Reihen der Camarilla auf heftigen Wiederstand gestoßen ist. Das war allerdings nur die offizielle Erklärung. In Wirklichkeit trachtete die Bruderschaft, die zum Geheimbund mutiert war, das Gleichgewicht zwischen den Sekten aufrecht zu erhalten. Doch nach nur 50 Jahren erfolgreichen Schaffens wurde Emanuel Evangelista Cortez in einem feigen Kampf gegen zwei Assamiten getötet.  Der beste Schüler von Emanuel, Iben Bin Ben Al Rashid, übernahm den Vorsitz der Bruderschaft und erlaubte es weiblichen Vampiren in die Bruderschaft aufgenommen zu werden. Zu Ehren von Emanuel Evangelista Cortez wird alljährlich am Wochenende vor dessen Sterbetag den 15. Mai, das Fest der schwarzen Rose abgehalten. Zu diesem Gedenktag werden neue Mitglieder aufgenommen und Brüder und Schwestern haben die Möglichkeit eine weitere Stufe der 7 möglichen Stufen aufzusteigen. Nachdem der Einfluss der Sekte Camarilla und insbesondere des Clans Tremere in Wien immer größer wurde, und die Verfolgung der Mitglieder der Bruderschaft immer heftiger wurde, entschlossen sie sich nach Spanien auszuwandern. Dort versuchte jeder der schwarzen Rosen seine Vergangenheit so gut als möglich zu verschleiern um der Verfolgung zu entgehen. In der Zeit der Entdeckung des amerikanischen Kontinents verteilten sich die Mitglieder der Bruderschaft der schwarzen Rose über den ganzen Erdball. Eines der berühmtesten Rosen ist der Italienische Ventrue Amerigo Vespuci der dem Kontinent Amerika seinen Namen verlieh. Die wenigen die in Spanien blieben machte die Ära Franco und der 2. Weltkrieg zu schaffen. Im Jahr 2000 als die Tremere ihre Machtposition in Wien aufgaben machten sich die schwarzen Rosen wieder auf den Weg zu ihrem Ursprungsort und versuchen nun den Geheimbund vorsichtig wieder aufzubauen um ein Gleichgewicht zwischen den Sekten herzustellen. Keine Sekte, weder Camarilla noch Sabbat sollen sich einen Vorteil herausspielen um ein stabiles Wien zu halten. Das Ziel soll durch gezielte Informationen an die richtigen Leute erreicht werden.
Die Struktur ist wie in anderen Geheimbünden straff organisiert. An ihrer Spitze steht der Großmeister, er ist der erste Zirkel. Gefolgt von dem Kanzler der den zweiten Zirkel bildet und für die Politik zuständig ist. Der dritte Zirkel obliegt dem Schwertmeister der  für die Strategie verantwortlich zeichnet. Der Magister ist für die Kommunikation zwischen den Clans verantwortlich und bildet den vierten Zirkel. Der Schattenmeister ist für die richtigen Informationen zuständig und leitet den fünften Zirkel der auch scherzhaft Spionagezirkel genannt wird und der Meister der den sechsten Zirkel leitet kümmert sich um neue Mitglieder. Zu letzt  kommt der siebente Zirkel der vom Schulmeister geleitet wird und für die Ausbildung der neuen Mitglieder verantwortlich zeichnet. Alle diese Meister haben bis zu sieben Assistenten die dem jeweiligen Meister unterstehen und sie in ihren Aufgaben unterstützen.

15. September 911 Notiz von Igor Dimitri Iwanowitsch, Clan Nosferatu
Heute wagte ich es meinen Herren und Meister Memnon über seine Vergangenheit zu befragen. Auf die Frage von wo er abstammte erzählte er mir: ich war ein großer König, doch eines Tages als ich von einer Belagerung nach Hause kam wurde ich von meinem Weibe und ihrem Liebhaber beim Baden mit einer Axt erschlagen. Aegisthus, so hieß der Liebhaber, warf ein Fischernetz über mich so dass ich mich nicht wehren konnte, und mein Weib, Clytämnestra schlug zu. Doch als ich in meinem Blut lag und kurz vor dem krepieren war kam ein hässliches Wesen zu mir und sagte: ich gebe dir die Möglichkeit unsterblich zu werden aber du wirst einen hohen Preis zahlen. Ich willigte ein. Als ich aufwachte verspürte ich heftige Schmerzen, ärger noch als die, die mir mit der Axt zugeführt wurden. In einer Wasserlache am Boden konnte ich mein Antlitz sehen und es erschauderte mich. Ich war ein Monster geworden. War das die Strafe der Götter für mein tun? Ich beschloss nach Nordwesten über die Karpaten tief in das Land zu ziehen um mich unerkannt nieder zu lassen. Ich zog sehr lange umher und schloss mich schließlich einen König namens Brennus an, bis ich müde wurde und zu diesem Fluss kam der jetzt Donau heißt. Hier ließ ich mich nieder um bis an das Ende meiner Tage zu bleiben. Hier fand ich auch meine große Liebe, Thyra, die Tochter des Keltischen Königs der Boier. Aber wie die Götter ebenso sind, unbarmherzig und hart in ihrem Tun, missgönnten sie mir auch die wahre Liebe. Nachdenklich schloss Memnon unsere Unterhaltung mit den Worten: Wie nur kann ich Frieden finden? Drehte sich um und verschwand in den Tiefen der Stadt.