Vor der menschlichen Zeitrechnung

Goldenes Buch des Wissens (Dämonisches Konstrukt)

Die genaue Geschichte des Buches ist unbekannt, aber ein gefallener Engel (Dämon) der in Mexiko einen Weg in unsere Welt fand, behauptete dieses Buch vor der menschlichen Zeitrechnung erschaffen zu haben. Das Buch selbst wurde mit vielen Schutzzeichen versehen und so ist es Dämonen selbst untersagt dieses Buch zu benutzen, denn lesen kann man es nicht nennen. Geistern und Ghulen ist es ebenfalls nicht möglich das Buch zu benutzen, sie erhalten sogar Schaden wenn sie es nur berühren. In das Buch wurde eine Dämonische Kreatur gebannt die dem Benutzer die Gedanken liest und Fragen beantwortet. Somit erlebt der Benutzer die Antworten auf seine Fragen als Visionen die sehr an die Substanz gehen. Umso länger man das Buch benutzt umso mehr verfällt man ihm. Vorsicht ist geboten, und es wird empfohlen das Buch nicht alleine zu benutzen.

Derzeit ist es im Besitz von Igor, Methusalem des Clans Nosferatu und hat eine schwarz verschleierte Aura.

Jungsteinzeit

4000 v.Chr.
Erste Siedlungen der Illyrer im Raum Wien. Kultstätten entstanden (die später von den Kelten genutzt wurden). In dieser Zeit waren die Grenzen zwischen Menschenwelt und Schattenwelt (Nebelwelt [Illyrer und Kelten], Anderswelt [Germanen]) fließend. Ein zufälliger oder gewillter Übertritt in das Reich der Toten war leichter als heute. Die Magie schien unerschöpflich zu sein, und Feen beeinflussten die Menschheit wie es ihnen beliebte. Vampir Historiker ordnen in dieser Zeit auch den ersten weiblichen Vampir an der Donau bei Wien zu. Allerdings ist ihr Name und Clan nicht überliefert, unbestätigt aber nicht unmöglich dass es sich hierbei um eine Vorsintflutliche handelt.
 
Ca. 3000 v.Chr.
In den dichten Wäldern des Wiener Beckens spielte sich schreckliches ab. Es ist bis heute nicht bekannt wer dafür verantwortlich ist und wie alles von statten gegangen ist, aber es ist eine Tatsache das ein Höllentor geöffnet wurde. Unzählige Menschen Fanden den Tod, eine Feuersbrunst sondergleichen verwüstete das Wiener Becken. Nachdem sich das Feuer gelegt hatte wurden die Höhensiedlungen der Illyrer von Dämonen heimgesucht die „Die schwarze Tora“ suchten.

„Die Schwarze Tora ist eine magische Schriftrolle. Sie soll angeblich aus der Haut eines  Feuerdämons bestehen und in allen Geheimsprachen verfasst sein die es zu dieser zeit gab, deshalb die schwarze Farbe. Niemand weiß, wer diese Schriftrolle angefertigt hat. Manche Gelehrte meinen es war Lilith, die Mutter der Dämonen. Ihre Macht soll darin bestehen einen Dämon zu beschwören und für eine Aufgabe dienstbar zu machen, den Gegenstand der Macht zu besorgen. Doch das kann niemand beschwören.“

Jahrelang war das Wiener Becken ein Ort des Schreckens. Doch dann brechen die Erzählungen ab, die Dämonen wurden zurück gedrängt das Tor zur Hölle wurde geschlossen. Es ist nicht bekannt wer die Armee der Finsternis bezwungen hat. Von den stark dezimierten Illyrern wurde von den Menschen des Lichts gesprochen. Das es sich um Engel gehandelt haben soll ist nur eine Spekulation. Das Höllentor selbst existiert noch. Es befindet sich tief in den Kellergewölben unter der Wiener Volksoper in der nähe des magischen Knotenpunktes, bewacht vom Clan Nosferatu!

Bronzezeit

Ca. 1800 v. Chr.
Ca. 1800 v. Chr. beginnt die Bronzezeit und mit ihr kamen die ersten Kelten ins Wiener Becken. Sie errichten Siedlungen an den Bergrücken der Schotterberge (Laaberg, Wienerberg), den Voralpen, Kahlenberg (damals Leopoldsberg), und dem nahen Wienerwald um den Nebel, der von der Donau aufstieg auszuweichen, da dieser Unheil bedeutete (Bleibt bis zu den Wikingern aufrecht) . Inzwischen wird der weibliche Vampir von den Kelten als Gottheit angesehen, zu dieser Zeit ist ihr Name „Morrigan“ oder „Morrigu“, Kriegsgöttin, Göttin der Spukgeister, Botin des Totenreiches, wird auch in gestalt einer Krähe gezeigt oder als leichenfressende und Bluttrinkende Dämonin. Doch die Weisheit der Göttin und ihre Macht zu sehen veranlasste die Druiden der Kelten sie immer wieder in Ritualen zu beschwören. Diese Rituale wurden meistens nur im Nebel abgehalten, doch wenn es nicht anders ging benutzte man Rauch um den Nebel darzustellen.
Menschenopfer waren nicht selten da „Morrigan“ zufrieden gestellt werden musste.

„Morrigan“ oder „Morrigu“, die Nebel Frau, wie sie unter den Markomanen genannt wurde, fand unter der Herrschaft der Römer und ihren Göttern und später in der Völkerwanderung, das Ende ihrer Anbetung. Neuzeitliche Funde, z.B. Lager von Mamutjägern, um ca. 25.000 v. Chr., bei Willendorf in der Wachau, zeigen die Urmutter (Venus von Willendorf), doch neuere Meinungen der Vampirforscher betrachten diese Statue als die „Vergessene Göttin“ bzw. die Vorsintflutliche.  

Ca. 1300 v.Chr.
Der böse Magier Baltok vergiftet das Land. Er erweckt Tote zum Leben und macht sie zu seinen Untertanen. In kürzester Zeit nimmt er mit seinen Heerscharen das Wiener Becken ein und regiert es mit eiserner Faust. Es sollte der beginn eines dunklen Zeitalters sein. Doch dann kamen andere Magier aus aller Herren Länder um Baltok den dunklen Fürsten das Handwerk zu legen. Nur durch Zufall gelang es den vereinigten Magiern den dunklen Fürsten in nur einer Schlacht zu schlagen. Doch bevor es ihnen gelang Baltok endgültig zu vernichten, gelang es ihm seinen Bösen Geist, in sein altes aus Menschenhaut gebundenes Buch zu binden. In der Hoffnung, über denjenigen der das Buch findet, in Besitz zu nehmen um in dessen Körper weiter zu Leben. All die Besitztümer des dunklen Fürsten Baltok, so berichten die Legenden, wurden vernichtet. Doch keiner der Legenden erzählt von der Vernichtung des in Menschenhaut gebundenen Buches das Baltoks Geist barg. Somit ist es möglich das es die Zeit überdauert um einen schwachen Augenblick eines Neugierigen zu nutzen um in neuen Glanz und Glorie die Saat des Bösen über das Wiener Becken zu verbreiten.  

Eisenzeit

900 – 400 v. Chr.
900 v. Chr. Beginnt die Hallstattzeit. Die Donau gewinnt immer mehr Bedeutung als Handelsstraße. Die Güter sind Salz und Bernstein. Ca. 753 v.Chr. beginnt die römische Zeitrechnung. Der Beginn der Zeitskala war die Gründung Roms, zur selben Zeit stellt sich die Bestattung der Kelten um, in eine Bestattung in Kammergräbern. Die Beigabe von Geschirr und Wagen, sowie Waffen und andere Gegenstände des täglichen Bedarfs sind an der Tagesordnung. Für die wenigen Vampire, die sich versteckt halten, ist das der Anfang einer neuen Ära. Sie müssen sich nun nicht mehr in der Erde vergraben um vor der Sonne Schutz zu finden. Die Vampire dieser Zeit fördern die Rieten der Bestattung, in späterer Zeit legt Memnon vom Clan Nosferatu, Verbindungsgänge zwischen den Gräbern an, erste unterirdische Gänge entstehen. Ca. 400 v.Chr. überqueren Stämme der  Kelten, unter der Führung des Königs Brennus, (angeregt vom Clan Tzimisce) die Alpen und ziehen nach Italien. Innerhalb von 10 Jahren erobern sie Rom und belagern den Kongress (Dominiert vom Clan Ventrue). An der Donau ist die Blütezeit der Kelten. Hier begründen sich die meisten Mythen.   
Ca. zu dieser Zeit wird ein Nosferatu namens Memnon  das erste mal in Verbindung mit den keltischen Stämmen erwähnt. Ein Jäger und Einzelgänger mit rauen Sitten. Memnon zog als Druide im Wiener Becken von Dorf zu Dorf. Er war bei den Kelten bekannt dafür dass er das Ritual des Menschenopfers für Morrigan besser durchführte als alle anderen Druiden.

Der Schattenstein von El Diavolo, 376 v.Ch.
Der Schattenstein wurde von einem alten Lasombra namens  Diavolonus geschaffen. Der träger des Steines kann, wenn er ihn mit Blut füttert, im Schatten verschwinden und an einem anderen Ort wieder auftauchen. Der Stein ist in eine Brosche eingearbeitet, und wenn die Nadel der Brosche in die Haut des Trägers gestochen wird kann sich der Stein aufladen. Doch Vorsicht, nach jeder Benützung verschwindet 1 Punkt Menschlichkeit. Und wenn die Menschlichkeit aufgebraucht ist kann man den Stein auch darüber hinaus benutzen, doch wird der Träger immer mehr Böse und Böse. Unbewusst schlägt der Besitzer des Schattensteines den Pfad Liliths ein und wird dadurch zu El Diavolo.