(eine alchemistisch umgebaute Raketenpistole)

Besitzer: Damara of Orknay, Ahn des Clans Ventrue, Fürstin der Domäne Donauwörth

Entstehungsdatum: unbekannt

Kaliber: 1 cm

Munition: Mini Raketen

Bei einer herkömmlichen Patrone wird die Pulverladung gezündet, die heißen Gase treiben dann Geschoss und Hülse auseinander und beschleunigen das Geschoss durch den Lauf bis zur Mündung (und einige Zentimeter darüber hinaus). Die Patronenhülse wird dann bei einer Pistole ausgeworfen, bei einem Revolver verbleibt sie jedoch in der Trommel.

Bei einer Raketenpistole treten die heißen Gase durch Düsen am Rand des Patronenbodens aus und beschleunigen so die gesamte Patrone -- sie wird damit insgesamt zum Projektil. Diese Raketen können durchaus mit alchemistischen Substanzen gefüllt sein.

Bemerkenswertes: Die Raketenpistole hat an der Seite einen Eisgenerator der ihr den Namen „Frost“ verleiht. Tatsächlich aber wurde dieser angebracht um die starke Hitzeentwicklung der Waffe zu neutralisieren, da die Waffe an sich sehr klein ist und sie nach einem 2. Schuss zu heiß zum halten währe.

Geschichte: Über den Erbauer der alchemistischen Waffe ist nichts bekannt, man vermutet den in Mexiko Unlebenden „Alvarez“ als Urheber! Die Raketenpistole ist von der Größe eine typische Damenpistole, und so ist auch ihre Geschichte. Die wir aber leider nicht genau verfolgen können, wir können nur ca. beschreiben welche Damen in Besitz der Waffe waren. Die erste Besitzerin war Caterina Maria Romula de’ Medici (* 13. April 1519 in Florenz; † 5. Januar 1589 in Blois) sie war Prinzessin von Urbino und entstammte der einflussreichen florentinischen Familie der Medici. Sie war durch Heirat mit Heinrich II. ab 1547 Königin von Frankreich und später auch Regentin für ihre minderjährigen Söhne. So auch von König Karl dem IX., Nach Caterina ging sie über in den Besitz von Elisabeth von Österreich (* 5. Juli 1554 in Wien; † 22. Januar 1592 ebenda) Sie war das fünfte Kind und die zweite Tochter von Kaiser Maximilian II. und dessen Cousine, der spanischen Prinzessin Maria, Tochter Karls V. und Schwester von Philipp II. von Spanien. Sie wurde 1570 mit dem französischen König Karl IX. verheiratet, der schon 1574 starb. Vor seinem Tode aber, genaueres ist nicht bekannt wechselte die Waffe ein weiteres mal ihre Besitzerin, nämlich Marie Touchet (* 1549 in Orléans; † 28. März 1628 in Paris) Sie war Dame de Belleville und eine Geliebte des Königs Karl IX. von Frankreich, mit dem sie einen Sohn hatte. Und mit ihr verlor sich auch jegliche weitere Spur.

Out –Time Erklärung: Auch die Raketenpistole „Frost“, ist eine funktionsunfähige Pistole, und wurde im pseudo- Viktorianischen Stil (Steampunk) erbaut. Bei seiner Optik wurde darauf Wert gelegt seine anscheinend hochkomplizierte Technik zu unterstreichen und noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Die Grundidee von der Stimmung die „Frost“ verbreiten sollte war der Film: Sky Captain and the World of Tomorrow! (Paramount Pictures, 2004)

Materialien: Die Frost Raketenpistole besteht aus einer Spielzeug Pistole und aus vielen Gegenständen die man im täglichen Leben weg wirft. Der sehr kurze aufgesetzte Lauf besteht aus gefaltetem Karton. Der Korpus besteht aus vielen übrig gebliebenen Zahnrädern einer kaputten Uhr und 3 mm dickem Karton. Lücken wurden mit Heißkleber, Holzleim und Servietten gestopft, und so bekam auch die ganze Raketenpistole einen Überzug mit einer dünnen Schicht Servietten und Holzleim. Bemahlt haben wir unser Werk mit Acrylfarben, Grundierung Schwarz, Bemalung, Blau, in Trockenbürstmethode.