(Heiliger Gegenstand)

Besitzer: Michel d´Hullivier, Ahn des Clans Nosferatu, Kanzler der Domäne Wien und Magister Ordo veri Sanguini

Entstehungsdatum: Unbekannt, es wird aber das 7. Jahrhundert n. Chr. angenommen

Einsatzgebiet: Schon ab dem 8. Jahrhundert garantierte das Mitführen der Heiligen Lanze bei Kriegszügen dem Herrscher die Unbesiegbarkeit.

Aura: Golden

Geschichte:Die Heilige Lanze ist das älteste Stück der Reichskleinodien der römisch-deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sie enthält angeblich ein Stück des Nagels vom Kreuz Christi. Nach der Legende gehörte die Lanze Mauritius, dem Anführer der Thebaischen Legion oder nach anderen Quellen dem römischen Hauptmann Longinus, der mit ihr den Tod Jesu überprüfte, so dass sie auch mit dessen Blut getränkt sein soll.

Zeitweise war sie das bedeutendste Stück der Insignien, später trat an ihre Stelle die Reichskrone. Die Lanzenspitze wurde in einem Hohlraum im Inneren des Querbalkens des Reichskreuzes aufbewahrt. Ein Herrscher, der diese Lanze besaß, galt als unbesiegbar. Sie war das sichtbare Zeichen dafür, dass seine Macht von Gott ausging, dass er der Stellvertreter Christi war. Für mindestens drei weitere Lanzen bzw. deren Spitzen wurde der Anspruch erhoben, die „echte“ Heilige Lanze aus der Zeit Christi zu sein (siehe Abschnitt: Andere Heilige Lanzen). Ihre Überreste sind jedoch heute nicht mehr auffindbar. Schon Kaiser Otto III. schätzte die Lanze so sehr, dass er im Jahre 1000 eine Kopie an den polnischen Herzog Boleslaw I. von Polen weitergab, als er diesen zum "socius et amicus" des Heiligen Römischen Reiches ernannte. Die Kopie der Lanze wurde zusammen mit den anderen Reichskleinodien während der Napoleonischen Feldzüge von Nürnberg nach Wien gebracht, um sie vor dem Zugriff Napoléon Bonapartes zu schützen. Hitler ließ die Lanze knapp vor dem Zweiten Weltkrieg wieder nach Nürnberg bringen. Sie wurde 1945 von Soldaten der Alliierten in einem Stollen gefunden und zurück nach Wien gebracht. Heute wird die Kopie, die für Echt empfunden wird, in der Schatzkammer der Wiener Hofburg unter der Inventarnummer XIII, 19 ausgestellt. Die Original Lanze wurde von der schwarzen Rose am Freitag, 20. Mai 2005, in der Domäne Biberach dem Kanzler Michel d´Hullivier übergeben. Geschäfte oder Bedingungen sind nicht bekannt.

Out–Time Erklärung: Die Original Lanze wirkt besonders gut zur Identifizierung von Dämonen. Obwohl sie eine Heilige Aura hat, fügt sie Vampiren nur normalen Schaden zu. Bei Dämonen allerdings verursacht sie schwerwiegende Wunden die am selben Abend nicht mehr heilbar sind. Dämonen können diese Waffe auch nicht berühren ohne Schaden zu nehmen.

Materialien: Der Kern der Lanze besteht aus einem sich stark verjüngenden Plastikrohr. Die Flügel und alle anderen Aufbauten sind aus Schaumstoff und Moosgummi die mit Latex beschichtet sind. Die Waffe ist aber aufgrund ihrer filigranen Bauweise für das Live Kämpfen nicht geeignet da sie kaputt gehen würde. Die Abmessungen der Lanze entsprechen den Angaben über Größe und Aussehen die im Internet über die Lanze zu finden sind.