(Heiliger Gegenstand)

Besitzer: Michel d´Hullivier, Ahn des Clans Nosferatu, Kanzler der Domäne Wien und Magister Ordo veri Sanguini

Entstehungsdatum: Unbekannt, laut Tempelrittern handelt es sich um den Holzbecher in dem das Blut Jesu aufgefangen wurde.

Einsatzgebiet: währe der Gral für die Öffentlichkeit zugänglich so könnten mit ihm Wunden geheilt werden.

Aura: Golden schimmernd

Geschichte: Die Legende um den Heiligen Gral erscheint im späten 12. Jahrhundert in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Erzählliteratur im Umkreis der Artussage. Die Geschichte der christlichen Gralslegende und der ritterlichen Gralssuche ist deshalb nur als Literatur- und Mentalitätsgeschichte darzustellen. Der Glaube an einen rätselhaften heiligen Gegenstand, in dem kultische Mysterien und Geheimnisse symbolisiert seien und der sich dem profanen Zugriff der Ungläubigen entziehe, ist auch heute in bestimmten Kreisen noch ungebrochen lebendig. Sehr früh verband sich der Gral mit der christlichen Tradition der Eucharistie: Der Gral wurde als der Kelch verstanden, den Christus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern benutzt hat und in dem Josef von Arimathäa das Blut Christi unter dessen Kreuz aufgefangen hat, wie schon früh in apokryphen Evangelientexten erzählt wurde. Der Gral stellt sich damit als eine der zahlreichen mittelalterlichen Blut-Christi-Reliquien dar. Die Pilger- und Kriegszüge ins Heilige Land, die dort gesuchten Reliquien und Orte der Passionsgeschichte, die ständige Gefährdung der christlichen Herrschaft in Jerusalem, die Gründung von Ritterorden wie den Templern zum Schutz dieser Herrschaft trugen Stoff zu der Legende bei.

Die Templer als Gralshüter

Wolfgang von Eschenbach bezeichnet die Gralsritter in seinem "Parzival" als "Templeisen", woraus gefolgert wurde, dass die Templer eine Zeit lang im Besitz und Hüter des Heiligen Grals waren. Aus einer Anklageschrift vom 12. August 1308 wird ersichtlich, dass man die Templer bezichtigte, steinerne Köpfe als Heiligtümer zu verehren, denen sie die gleichen Eigenschaften und Wunderkräfte wie dem Heiligen Gral zugeschrieben haben sollen. Der Gral sei bei der Einnahme der Festung der Katharer Montségur im Jahre 1244 in den Besitz der Templer gelangt. Es gibt sehr viele Theorien, Vermutungen und Legenden, wie und welchen Gral die Templer tatsächlich hatten können nur sie selbst beantworten.

Auch eine Theorie: „Der Gral als Schale“

In einer anderen Interpretation ist der Gral eine Schale, die durch göttliche Fügung in der Ära von König David in einer Höhle unter dem Kreuzigungshügel Golgota vor Feinden versteckt wurde. Sie soll Blutstropfen, die vom Kreuz Jesu hinuntergefallen sind, aufgefangen haben. Eine solche, einst als Gral ausgegebene antike Achatschale wird immer noch in der Schatzkammer der Hofburg in Wien aufbewahrt.

Out–Time Erklärung: Am Samstag, 22. April 2006, offenbarte der Kanzler teilweise das Templer Geheimnis des Grals und holte sich, mit Hilfe der Domäne Wien, den Templer Gral zurück und verschloss ihn an einem geheimen Ort. Der Glaube des Kanzlers ist derartig groß das er als einziger nicht in der Lage ist den Gral zu berühren. Die Eigenschaft des Grals ist die sofortige Wundheilung, auch bei magischem Schaden.

Materialien: Ein Holzbecher mit einer Schnitzerei.