(Heiliger Gegenstand)

Besitzer: Michel d´Hullivier, Ahn des Clans Nosferatu, Kanzler der Domäne Wien und Magister Ordo veri Sanguini

Entstehungsdatum: 33 n. Chr.

Einsatzgebiet: in Kirchen, zum Erstaunen der Gläubigen

Aura: Golden

Geschichte: Das Turiner Grabtuch ist ein 4,36 Meter langes und 1,10 Meter breites Leinentuch, das ein Ganzkörper-Bildnis der Vorder- und Rückseite eines Menschen zeigt. Es wird von vielen Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus von Nazaret nach der Kreuzigung begraben wurde. Die Authentizität ist seit der dokumentierten Ersterwähnung des Tuches umstritten. Eine Radiokohlenstoffdatierung aus dem Jahr 1988 deutet auf einen mittelalterlichen Ursprung hin, was aber widerlegt werden kann.

Deutung: Viele Gläubige verehren das Tuch als Reliquie, da es sich nach ihrer Ansicht um das echte Leichentuch Christi handele. Die Abbildungen auf dem Tuch entsprächen dem Körper Jesu Christi. Zahlreiche Kritiker vertreten dagegen die Meinung, dass das Tuch mittelalterlichen Ursprungs sei. Beispielsweise sei es das Werk eines Fälschers, der sowohl über ein hohes naturkundliches Wissen als auch über ausreichende künstlerische Fähigkeiten verfügt habe.

In der historischen Literatur gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze zur Entstehungsgeschichte des Tuches, die von wissenschaftlich sehr unterschiedlicher Qualität sind. So gibt es beispielsweise die Hypothese, der Tuch-Abdruck stamme von dem nach einer Folterung auf dem Scheiterhaufen verbrannten 23. Großmeister der Tempelritter, Jacques von Molay.

Angesichts der vielen offenen Fragen um die Herkunft und Entstehung des Grabtuches wird es von der katholischen Kirche nicht als Reliquie, sondern als Ikone eingestuft.

Zum Glück ist es für Kainiten nicht ganz so schwer etwas nach zu vollziehen, überhaupt wenn man es vielleicht miterlebt hat. Mit einem erstmals im 6. Jahrhundert aus Edessa, in der heutigen Osttürkei, durch eine Organisation namens schwarze Rose erwähnten Tuchbildnis mit einem Gesichtsabdruck Christi (das sogenannte Abgar-Bild) identisch, welches laut schwarzer Rose nicht von Menschenhand geschaffen worden sei. Das Turiner Grabtuch sei damals so gefaltet worden, dass nur der Gesichtsabdruck zu sehen war. Im Jahr 944 war eine Byzantinische Armee ausgesandt worden, um dieses Tuchbildnis von Edessa nach Konstantinopel zu bringen. Als während des 4. Kreuzzuges 1204 die Kreuzritter Konstantinopel plünderten, verschwand das Abgar-Bild. Erst 150 Jahre später taucht es in Lirey bei Troyes in Frankreich wieder auf. Wo es währenddessen war, ist nicht klar, vermutlich hat es einer der Templer an sich genommen, bis es schließlich nach Meinung einiger Historiker in die Hände von Geoffroy de Charny, einem Verwandten von Geoffroy de Charnay, fiel. Geoffroy de Charnay (auch: Geoffroy de Charney; * um 1251; † 18. März 1314) war ein Mitglied des Templerordens und wurde 1314 zusammen mit Jacques de Molay hingerichtet. Dannach verschwand das Tuch wieder und wurde als das Turiner Grabtuch wieder bekannt. 2006 wurde das Grabtuch geschändet und das Gesicht heraus geschnitten. Ehemalige kainitische Tempelritter konnten die Täter fassen und übergaben es dem Kanzler, Michele d´Hullivier zur Obhut.

Out–Time Erklärung: Es handelt sich um das (für das Spiel) echte Grabtuch.

Was spricht gegen eine Fälschung im Mittelalter?

Was die Anatomie des Menschen betrifft, war diese im Mittelalter noch viel zu wenig bekannt. Das Grabtuch zeigt aber die präzise Anatomie eines vermutlich gegeißelten und gekreuzigten Mannes. Erst die Renaissance hat der heutigen Zeit ähnliche anatomische Kenntnisse, aber selbst damals noch nicht mit jener Präzision, welche eine Darstellung dieser Art möglich gemacht hätte. Nicht einmal aus der Renaissancezeit ist eine ähnlich gediegene und ungewöhnliche Produktion überliefert, auch nicht aus schriftlichen Beschreibungen oder Hinweisen. Dies trifft auch für die technische Fähigkeit zur Herstellung zu, etwa durch fototechnische Mittel. Weiters war die Art der Kreuzigung im Mittelalter nicht bekannt, diese konnte erst durch neuzeitliche archäologische Funde rekonstruiert werden. Auf dem Grabtuch allerdings ist der Mann nach diesen archäologischen Kenntnissen gekreuzigt worden. Die Art des Stoffes war zu der Zeit Jesu in Jerusalem üblich und selbst Blütenpollen aus dieser Zeit wurden gefunden. Alles viel zu perfekte Hinweise, an die man im Mittelalter nicht gedacht hätte. Wenn man auch den Aussagen der schwarzen Rose glauben schenken möchte, ist das Grabtuch das Original Grabtuch von Jesus Christus.

Materialien: Stoff und Malfarben