(auch „DING“ genannt)

Besitzer: Haus und Clan Tremere Domäne Donauwörth

Entstehungsdatum: unbekannt

Einsatzgebiet: die Scherzhaft als „DING“ bezeichnete Tremere magisch medizinisches Instrument, dient zur Verabreichung (Injektion) von flüssigen Wirkstoffen – sogenannten Injektabilia – und zur Entnahme von Körperflüssigkeiten.

Aura: stark bläulich.

Geschichte: Dinger 1-93 besteht aus einem zylindrischen Hohlraum, einem darin beweglichen Kolben und einer konusförmigen Düse (Luer Slip). Ferner gibt es zwei Schraubgewinde an der Düse (Luer-Lock, ist ein genormtes Verbindungssystem für Kanülen, Spritzen und Infusions-Schläuche im medizinischen Bereich). An diese verschiedenste Hohlnadel (Kanüle, , auch Hohlnadel oder Injektionsnadel, ist eine hohle Nadel, die in der Medizin dazu benutzt wird, Flüssigkeiten mit Hilfe einer Spritze in den menschlichen oder kainitischen Körper einzubringen [zu injizieren] oder aus diesem zu entnehmen [zu punktieren]) montiert werden.

Das Ende der Kanüle ist mit einem schrägen Schliff geschärft und mit einer geheimen Mixtur des Clans Tremere versehen, um beim Eindringen in das Gewebe einen kleinen Schnitt zu setzen, ungeachtet der eventuellen Fortitude Werte einzelner Kainiten. Würde das Gewebe nicht zerschnitten, sondern wie bei einer einfachen Nadel nur verdrängt, wäre die Punktion schmerzhafter oder eben mit besagtem Fortitudewerten unmöglich.

Eine besondere Form der Kanüle, die nur im inneren des „DING“ verwendet wird, ist die so genannte Transferkanüle. Dabei handelt es sich um eine an beiden Seiten schräg geschnittene Stahlkapillare, die dazu verwendet wird, größere Mengen Flüssigkeit unter Luftausschluss von einem Kolben in einen anderen zu transferieren. Dazu werden beide Kolben mit einem Septum verschlossen. Die Kolben werden mit der Transferkanüle verbunden, so dass diese in die zu transferierende Flüssigkeit eintaucht. An dem Kolben mit der Flüssigkeit muss durch einen mit Inertgas gefüllten Ballon, ein Überdruck aufgebaut werden. Damit die Flüssigkeit nun in den anderen Kolben gelangen kann, muss sich dort der Druck abbauen können. Dazu wird einfach die spezial Kanüle automatisch durch das Septum gestochen. Bei dieser Art des Arbeitens unter Luftausschluss werden Schlenk-Kolben verwendet. Diese Methode ist für die Analyse von Kainitischen Blut unbedingt erforderlich um die Proben nicht zu kontaminieren wenn sie aus dem Gerät entnommen wird.

Bei der intravenösen Punktion wird zum Herzen hin eingestochen. Die Stichrichtung ist aus praktischer Sicht unbedeutsam und ergibt sich nur aus der anatomischen Lage. Eine Verletzung der Venenklappen durch eine Nadel hat bei Kainiten keine merkbaren Folgen und verheilt augenblicklich wieder.

Das intravenös verabreichte Volumen zum Beispiel eines Heiltranks, sollte den Flüssigkeitsbedarf des Kainiten nicht übersteigen. Die Wirkung eines intravenös verabreichten Trankes tritt meistens innerhalb von Sekunden und ohne Resorptionsverlust ein. Ein Nachteil ist, dass das Aufsuchen einer Vene bei einem Kainiten nicht immer ganz einfach ist. Auch der schnelle Eintritt der Wirkung ist von Haus und Clan nicht immer erwünscht.